Strompreis: Das ist drin

Wie setzt sich der Strompreis zusammen?

Welche Preisbestandteile Sie mit ihrer Stromrechnung bezahlen und wofür Sie diese zahlen, erfahren Sie in unserer Broschüre Strompreis: Das ist drin.

strompreis zusammensetzung
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FAQ – Zur Absenkung der EEG-Umlage

Der Bundestag hat am 28. April 2022 die Absenkung der EEG-Umlage zum 01. Juli beschlossen.

Vorbehaltlich der Zustimmung des Bundesrates am 20. Mai 2022 und ggf. möglicher Änderungen, haben wir Ihnen die nachfolgenden FAQ zusammengestellt.

 

Was ist die EEG-Umlage?

Die EEG-Umlage ist ein Bestandteil Ihres Strompreises und stammt aus dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG). Der Staat fördert mit diesem Gesetz die Nutzung von Strom aus regenerativen Energiequellen. Weitere Informationen zu den Strompreisbestandteilen finden Sie hier.

Warum habe ich bisher die EEG-Umlage bezahlt?

Mit der EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz)-Umlage wird die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien gefördert. Die daraus entstehenden Mehrbelastungen werden bundesweit auf den Endverbraucher umgelegt.

Wie wird die EEG-Umlage künftig finanziert?

Die Förderkosten für Erneuerbare Energien werden künftig aus dem Sondervermögen des Bundes „Energie- und Klimafonds“ finanziert und die Förderung über den Strompreis auf 0,00 ct/kWh abgesenkt.

Wird die EEG-Umlage abgeschafft oder abgesenkt?

Gemäß Gesetzentwurf der Bundesregierung handelt es sich zunächst um eine Absenkung der EEG-Umlage von aktuell 3,723 Cent/kWh auf 0,00 Cent/kWh, die bis 31. Dezember 2022 befristet ist. Aktuell ist nicht bekannt, wie es danach weitergeht.

Für welchen Zeitraum wird die EEG-Umlage ausgesetzt?

Das Gesetz zur Absenkung der Kostenbelastungen durch die EEG-Umlage und zur Weitergabe dieser an die Endverbraucher sieht eine Absenkung auf 0,00 Cent pro Kilowattstunde für den Zeitraum vom 01. Juli 2022 bis 31. Dezember 2022 vor. Ab dem 01. Januar 2023 soll die EEG-Umlage über den neuen „Energie- und Klimafonds“ vom Bundeshaushalt finanziert werden.

Warum wird die EEG-Umlage ausgesetzt?

Die Energiepreise auf den Großhandelsmärkten sind durch den Ukrainekrieg sehr stark angestiegen. Somit sahen sich viele Verbraucherinnen und Verbraucher hohen Strompreisen ausgesetzt. Neben den Kosten für Beschaffung und Vertrieb fließen in die Stromkosten die sogenannten staatlich beeinflussten Kostenbestandteile ein. Die EEG-Umlage hat einen signifikanten Anteil (Stand 01.01.2022: 3,723 Cent pro kWh netto) an diesen Kostenbestandteilen. Vor diesem Hintergrund möchte der Gesetzgeber die Endverbraucher bei den Stromkosten entlasten.

Wie setzen die Stadtwerke Weinheim die Absenkung um?

Die Absenkung der EEG-Umlage erfolgt für den Zeitraum vom 01.Juli 2022 bis 31. Dezember 2022 automatisch durch die Stadtwerke Weinheim, indem wir den Arbeitspreis in Ihrem Vertrag um 3,723 Cent/kWh netto absenken. Der Grundpreis bleibt unverändert.

Wir werden die Kostensenkung bei der Erstellung Ihrer Jahresverbrauchsabrechnung für den oben erwähnten Zeitraum berücksichtigen

Erfolgt eine separate Information an die Kunden?

Wir werden die gesetzlich vorgegebene Absenkung der EEG-Umlage automatisch bei der Erstellung der nächsten Abrechnung berücksichtigen, ähnlich wie bei der temporären Senkung der Mehrwertsteuer im Jahr 2020. Eine separate Information an den Kunden ist durch die gesetzlich geregelte Vorgabe der Absenkung nicht erforderlich.

Welche Auswirkungen hat die Absenkung der EEG-Umlage auf meine Abschläge?

Zielsetzung des Gesetzgebers ist eine einfache und unbürokratische Umsetzung. Somit werden wir Ihre monatlichen Abschlagszahlungen nicht ändern. Mit der Erstellung Ihrer nächsten Jahresverbrauchsabrechnung, werden wir bei der Neuberechnung der Abschlagszahlungen die Kostenersparnis berücksichtigen. Wir werden die Absenkung der EEG-Umlage dann transparent und nachvollziehbar ausweisen.

Steht mir ein Sonderkündigungsrecht durch die Absenkung der EEG-Umlage zu?

Die Absenkung der EEG-Umlage stellt keine vom Versorger verursachte Preisanpassung dar, somit besteht kein außerordentliches Kündigungsrecht. Wir reichen die Absenkung 1:1 an unsere Kunden weiter.

Muss ich meinen Zählerstand zum 30.06.2022 bzw. 31.12.2022 mitteilen?

Nein. Wir werden anhand Ihres Vorjahresverbrauches eine rechnerische Ermittlung der Verbrauchswerte zur Abgrenzung heranziehen. Möchten Sie uns dennoch Ihre Ableseergebnisse mitteilen, freuen wir uns, wenn Sie uns diese online unter www.sww.de/ablesung übermitteln würden. Wir werden diese bei der nächsten Rechnungsstellung berücksichtigen.

So nah – so gut.